Employer Branding wird in vielen Unternehmen noch immer falsch verstanden:
Ein paar Imageposts auf LinkedIn, eine Karriereseite mit Stockfotos, vielleicht ein neuer Claim – fertig.
Das Ergebnis?
Hohe Erwartungen, schnelle Enttäuschung, hohe Fluktuation.
Employer Branding ist kein reines Kommunikationsprojekt.
Es ist Markenarbeit + Organisationsentwicklung. Punkt.
Zwei Seiten derselben Medaille
Employer Branding funktioniert nur dann nachhaltig, wenn zwei Perspektiven sauber zusammengeführt werden:
- Die externe Markenperspektive
- Die interne Organisationsrealität
1. Die Marke als Arbeitgeber: Klarheit statt Beliebigkeit
Die zentrale Frage lautet nicht:
„Wie wirken wir attraktiv für alle?“
Sondern:
„Für wen sind wir relevant – und für wen ganz bewusst nicht?“
Eine starke Arbeitgebermarke braucht:
- Eine klare Haltung
- Echte Differenzierung
- Mut zur Schärfe
Employer Branding beginnt bei der Identität.
- Wofür steht die Marke wirklich?
- Welche Werte werden gelebt – nicht behauptet?
- Welche Arbeitsweise prägt das Unternehmen?
- Welche Menschen passen kulturell – und welche nicht?
Wer hier nicht ehrlich ist, gewinnt die falschen Talente. Und verliert die richtigen.
2. Der Blick nach innen: Organisation schlägt Kampagne
Jetzt kommt der Teil, den viele vermeiden – weil er unbequem ist.
Employer Branding wirkt nur so stark wie die Organisation dahinter.
Fragen, die sich jedes Unternehmen stellen muss:
- Wie werden Mitarbeitende geführt?
- Wie klar sind Rollen, Ziele und Verantwortlichkeiten?
- Wie transparent sind Entscheidungen?
- Wie reif sind Prozesse, Strukturen und Kommunikation?
- Gibt es echte Entwicklungsperspektiven – oder nur Versprechen?
Mitarbeiter gewinnen ist leicht. Mitarbeiter halten ist strategisch.
Der Markt hat sich gedreht.
Talente vergleichen nicht nur Angebote – sie vergleichen Systeme.
Entscheidend sind:
- Ziel- und Feedbacksysteme (OKRs, KPIs, Entwicklungsziele)
- Führungsmodelle & Leadership-Verständnis
- Onboarding- und Offboarding-Prozesse
- Interne Kommunikation & Transparenz
- Tools für Zusammenarbeit, Wissen und Produktivität
- Digitale Reife der Organisation
Employer Branding endet nicht beim Vertragsabschluss.
Dort beginnt es erst.
Marke x Marketing x Organisation: Der gesunde Mix
Nachhaltiges Employer Branding entsteht genau hier:
- Marke gibt Richtung, Haltung und Identität
- Marketing sorgt für Sichtbarkeit, Relevanz und Konsistenz
- Organisationsentwicklung schafft die Realität, die das Versprechen trägt
Wer einen dieser Bausteine ignoriert, baut ein Kartenhaus.
Employer Branding ist eine Führungsaufgabe – keine HR-Kampagne
Das ist die unbequeme Wahrheit:
Employer Branding gehört nicht nur ins HR.
Es gehört in Geschäftsführung, Marketing, Führungskräfteentwicklung und Strategie.
Denn: Jede Entscheidung im Unternehmen wirkt auf die Arbeitgebermarke.
Wie wir bei Revolutions arbeiten
Wir glauben nicht an Employer Branding von der Stange.
Wir glauben an klare Positionierung, digitale Strukturen und wirksame Systeme.
Gemeinsam mit euch klären wir:
- Wofür eure Marke als Arbeitgeber wirklich steht
- Welche Menschen ihr gewinnen und halten wollt
- Wie Organisation, Prozesse und Tools darauf einzahlen
- Welche Zielsysteme Orientierung und Entwicklung ermöglichen
- Wie interne und externe Kommunikation endlich zusammenpassen
Employer Branding ist kein Projekt.
Es ist ein Transformationsprozess.
Und genau dafür stehen wir mit Revolutions.
Wenn du Employer Branding nicht nur sichtbar, sondern wirksam machen willst –
lass uns reden.
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